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Ursachenforschung

Um nachhaltige Veränderungen herbeizuführen, ist es von entscheidender Bedeutung, die tiefgreifenden Ursachen hinter der ungewünschten Situation oder den Symptomen zu erkennen. Indem wir die Wurzel des Problems verstehen, können wir eine ganzheitliche Lösung entwickeln und positive Veränderungen bewirken.

Was ist Ursachenforschung?

Ursachenforschung ist eine gezielte Suche nach der Wurzel des Problems. Dabei geht es darum, das Problem gründlich und ganzheitlich zu erkennen und zu verstehen, um anschließend eine Veränderung an der eigentlichen Ursache vorzunehmen.

Symptome

Körperliche Symptome offenbaren eine Vielschichtigkeit, die wertvolle Hinweise auf die zugrunde liegende Ursache liefern können. Eine präzise medizinische Diagnose durch einen Facharzt hilft, die Körpersprache zu entschlüsseln und den Suchradius für die Ursachenforschung einzuschränken. Dadurch wird ein äußerst effizientes und fokussiertes Vorgehen ermöglicht, um Veränderungen zu erzielen.

Lebenssituationen

Lebenssituationen können ebenfalls wertvolle Hinweise auf tief verwurzelte beschränkende Überzeugungen und destruktive Muster geben, die im Unterbewusstsein verankert sind. Das Erkennen und Entschlüsseln solcher persönlichen oder familiären Muster kann zu innerem Wachstum und positiven Veränderungen führen. Indem man sich bewusst mit diesen tiefen Schichten auseinandersetzt, wird es möglich, alte Blockaden zu überwinden und neue Wege für persönliche Entwicklung und Wohlbefinden zu erschließen. Diese Selbstreflexion und das Ergründen der eigenen Lebenssituationen sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einer erfüllenden und glücklichen Lebensgestaltung.

Krankheiten

Was für einzelne Symptome gilt, trifft auch auf medizinisch diagnostizierte Krankheiten zu. Neben der notwendigen medizinischen Behandlung kann es äußerst sinnvoll sein, die Gruppe an Symptomen ganzheitlich zu betrachten und zu reflektieren. Diese Herangehensweise ist besonders wertvoll bei immer wiederkehrenden Krankheiten oder chronischen Krankheitsbildern. Durch das Erkennen und Verstehen der zugrunde liegenden Ursachen und Zusammenhänge kann ein Teufelskreis nachhaltig unterbrochen und das gesamte System entlastet werden. Die Betrachtung des Menschen als Ganzes, ermöglicht es, individuelle Selbstheilungsprozesse zu unterstützen und das Wohlbefinden zu fördern. 

Verlauf der Sitzung

Der Verlauf einer Sitzung kann je nach individuellem Anliegen und Ziel sehr unterschiedlich sein. Eines ist jedoch bei allen Anliegen konstant: das Erstgespräch, bei dem ich mir ausreichend Zeit für Sie und Ihr Anliegen nehme. In diesem ersten Schritt steht Ihre persönliche Situation und Ihr Anliegen im Mittelpunkt. Im zweiten Schritt geht es dann darum, gemeinsam die tiefer liegenden Ursachen für Ihr Anliegen zu erkunden. Hierbei werde ich Sie mit meiner Erfahrung und speziellen Techniken einfühlsam begleiten. Das Ziel ist es, die zugrunde liegenden Ursachen zu verstehen und Lösungswege zu erkennen, um positive Veränderungen zu ermöglichen. Wenn Sie speziell die tieferen Ursachen von Krankheiten erforschen möchten, ist es wichtig, dass Sie dies vorab mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Fallbeispiel Allergie

Klient: Ein 35-jähriger Mann, der bereits seit 11 Jahren im Frühling unter den belastenden und störenden Symptomen der Heuschnupfen-Allergie leidet. Trotz verschiedener medizinischer Behandlungen wurden die Symptome des jungen Mannes nicht weniger. ​ Sitzung: Bereits beim Erstgespräch konnte der Klient durch verschiedene Fragetechniken und Testverfahren das Jahr der Ursache bestimmen. Es wurden relevante Informationen gesammelt, um den Hintergrund der Allergie näher zu untersuchen. Sitzung: In der zweiten Sitzung gelang es dem Klienten mit Hilfe seines Unterbewusstseins, die genaue Ursache für die automatischen Körperreaktionen bzw. Symptome während der Pollensaison zu erkennen. Durch dieses Verständnis wurden Zusammenhänge klarer und tiefer liegende Auslöser aufgedeckt. Sitzung: Bei der dritten Sitzung wurde der verankerte Automatismus in Bezug auf Pollen aufgelöst. Der Klient befreite sich von den störenden Körperreaktionen, die durch den Kontakt mit Pollen ausgelöst wurden. Durch das Lösen dieses Automatismus konnte er sofort dauerhaft symptomfrei werden.

Fallbeispiel Neurodermitis

Eine junge Frau (27 Jahre) leidet seit drei Jahren unter Neurodermitis-Schüben am linken Ellbogen, Nacken und Rücken. Obwohl medizinische Behandlungen zu einer gewissen Linderung geführt haben, traten die Schübe dennoch immer wieder auf. ​ Sitzung: In der ersten Sitzung konnten wir gemeinsam den Zeitraum der erstmaligen Symptome bestimmen und durch die Beobachtung der unbewussten Körpersprache auch den Personenkreis identifizieren, der mit dem inneren Problem der Klientin in Verbindung stand. Durch diese Erkenntnisse gelang es der Klientin bereits in der ersten Sitzung, die Wurzel oder Ursache für ihre Körpersymptome zu erkennen. Als Aufgabe erhielt sie die Annahme zu prüfen und ein bestimmtes Verhaltensmuster aktiv zu verändern, während sie die Reaktion der Symptome beobachtete. Sitzung: Zwei Wochen später fand die zweite Sitzung statt. Durch die Verhaltensveränderung und die Beobachtung der Symptome konnte die Klientin die vermutete Ursache bestätigen. Gemeinsam erarbeiteten wir eine für sie ganzheitlich optimale Lösung. Sitzung: Die dritte Sitzung fand erst vier Wochen später statt. Die Klientin setzte die erarbeitete Lösung in ihrem Leben um und konnte dabei eine simultane Veränderung im Verlauf ihrer Neurodermitis-Schübe beobachten. Beim Termin war sie bereits ohne Schuppenflechte am Rücken und Ellbogen, es gab lediglich noch leicht gerötete Stellen, die im Laufe der Zeit ebenfalls ausheilten. Dieses Fallbeispiel zeigt, wie eine ganzheitliche Herangehensweise und die Zusammenarbeit zwischen Begleiter und Klientin zu positiven Veränderungen führen können. Die bewusste Auseinandersetzung mit dem Anliegen, die Erkenntnisse über tiefer liegende Ursachen und das aktive Umsetzen einer individuellen Lösung spielen hier eine zentrale Rolle.

Fallbeispiel 
Unverträglichkeiten

Eine 28-jährige Klientin litt unter plötzlichen und starken Unverträglichkeiten, die sie kaum noch etwas essen ließen, ohne Angst zu bekommen, sofort auf die Toilette zu müssen. Diese körperliche automatisierte Reaktion schränkte sie sehr in ihrer Freiheit ein, ihr gewohntes und genussvolles Leben zu leben. ​ Sitzung: Die Klientin hatte sich vorab gut auf die Sitzung vorbereitet, indem sie sich mit den relevanten Fragen beschäftigte. Dadurch konnten wir sehr effizient die Ursache für ihre Unverträglichkeiten herausfinden und auch das damit verbundene emotionale Potential durch entsprechende Techniken verarbeiten. Sitzung: Mit der Unterstützung ihres Unterbewusstseins war es für die Klientin möglich, auch das restliche unverdaute Energien der Ursache zu lösen und sich davon zu befreien. Als Hausaufgabe bekam die Klientin den Auftrag, sich langsam an die neue Freiheit heranzutasten und zu prüfen, ob es noch Lebensmittel oder Situationen gibt, die Körperreaktionen verursachen würden. Sitzung: In der dritten Sitzung konnten keine weiteren Unverträglichkeiten und beschränkenden Körperreaktionen von der Klientin entdeckt werden. Sie konnte wieder ohne Angst den Genuss von verschiedenen Lebensmitteln und Situationen erleben und sich freier und unbeschwerter fühlen. Dieses Fallbeispiel zeigt, wie eine gezielte Ursachenforschung und die Arbeit mit dem Unterbewusstsein zu positiven Veränderungen führen können. Durch das Verarbeiten der emotionalen Hintergründe und das Lösen von Blockaden konnte die Klientin ihre Unverträglichkeiten überwinden und ihre Lebensqualität deutlich verbessern.

Wichtig!

Die Fallbeispiele dienen lediglich zur Veranschaulichung und sollen verdeutlichen, wie eine ganzheitliche Herangehensweise und Begleitung positive Veränderungen unterstützen können. Jeder Fall ist einzigartig und der Verlauf einer Sitzung kann von Person zu Person variieren. Es ist nicht möglich, bestimmte Ergebnisse oder Heilversprechen zu garantieren.

Die beschriebenen Schritte und Ergebnisse sollen keinesfalls als Versprechen oder Garantie für bestimmte Behandlungsergebnisse verstanden werden. Diese Prozesse hängen von einer Vielzahl von individuellen Faktoren ab, einschließlich der Zusammenarbeit zwischen Klient und Begleiter, der Bereitschaft des Klienten, sich auf den Prozess einzulassen, sowie der Komplexität und der individuellen Situation des Anliegens.

Vorbereitung

Bevor Sie zum ersten Termin kommen, können Sie gerne etwas Zeit dafür aufwenden, sich mit folgenden Fragen auseinanderzusetzen und diese für sich zu beantworten. Dies wird unsere gemeinsame Arbeit erleichtern und die Effizienz steigern. ​ Was ist Ihr konkretes Anliegen für die Sitzung oder Begleitung? Welches der Anliegen oder Symptome ist aktuell das wichtigste für Sie? Seit wann besteht/bestehen dieses Anliegen oder Problem? Welche Symptome oder Schwierigkeiten treten im Zusammenhang mit Ihrem Anliegen auf? Haben sich die Symptome in bestimmten Situationen verstärkt oder vermindert? Gibt es aus Ihrer Sicht mögliche Auslöser oder Zusammenhänge für Ihr Anliegen? Haben Sie bereits medizinische Therapien oder Behandlungen in Bezug auf Ihr Anliegen ausprobiert? Wenn ja, welche waren das und wie haben sie gewirkt? Sind Sie aktuell in medizinischer Behandlung wegen ihren Anliegen? Welche Erwartungen haben Sie an die Sitzung oder meine Begleitung? Sind Ihnen möglicherweise frühere Erfahrungen oder Ereignisse bekannt, die mit Ihrem Anliegen in Verbindung stehen könnten? Wie beeinflusst Ihr Anliegen Ihren Alltag, Ihre Beziehungen oder Ihre Lebensqualität? Bitte machen Sie sich keine Sorgen, falls Sie nicht auf alle Fragen eine Antwort haben. Die Beantwortung dient lediglich dazu, eine Basis für unsere gemeinsame Arbeit zu schaffen. Im Erstgespräch werden wir diese Fragen vertiefen und Ihre individuelle Situation eingehend besprechen, um einen passende Herangehensweise zu entwickeln. Ihre Offenheit und Ehrlichkeit sind dabei von großer Bedeutung, damit wir gemeinsam das Beste für Sie erreichen können. Ich freue mich darauf, Ihnen zu begegnen und Sie auf Ihrem Weg zu begleiten.

Es ist mir wichtig zu betonen, dass Ursachenforschung nicht als Ersatz für medizinische Behandlungen angesehen werden sollte. Wenn Sie unter gesundheitlichen Problemen leiden, sollten Sie immer einen qualifizierten Arzt oder eine Ärztin aufsuchen, um eine medizinische Diagnose und Behandlung zu erhalten.

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